In Stuttgart-Zuffenhausen ist mit der „AQUABOX“ ein zweigeschossiges Hallenbad in Holzmodulbauweise in Betrieb gegangen. Die Landeshauptstadt Stuttgart nutzt das Gebäude zunächst als Ersatzwasserfläche in Zuffenhausen. Nach Fertigstellung des neuen Stadtteilbads soll das Hallenbad nach Möhringen und später nach Untertürkheim versetzt werden. Seit März 2026 ist das Projekt offizielles Projekt der IBA’27 StadtRegion Stuttgart.
Insgesamt wurden 46 Holzmodule vorgefertigt und auf der Baustelle montiert. Für die Badehalle kommen großformatige Brettschichtholzträger mit Spannweiten von mehr als 19 Metern zum Einsatz. Die Konstruktion wurde von Beginn an auf Demontage ausgelegt. Schraubverbindungen ersetzen dauerhafte Verklebungen, Fassadenelemente lassen sich demontieren und technische Anlagen sind auf die Modulabmessungen abgestimmt. Auch das 25 Meter lange Edelstahlbecken besteht aus acht Segmenten, die für einen späteren Standortwechsel wieder getrennt werden können. Im gefüllten Zustand bringt das Becken einschließlich Wasser rund 770 Tonnen auf die Waage. Die Lasten werden über eine Tragkonstruktion aus Brettsperrholzelementen mit wandartigen CLT-Trägern in die Gründung abgeleitet.