Das Thünen-Institut für Holzforschung hat einen neuen Policy-Brief vorgelegt, der die Bedeutung der stofflichen Nutzung von Holz für den Klimaschutz herausarbeitet.
Im Fokus stehen Chancen und Rahmenbedingungen, um die stoffliche Verwendung von Holz systematisch zu stärken. Der Policy-Brief nennt mehrere zentrale Handlungsempfehlungen: Die energetische Nutzung von Holz sollte reduziert werden, um mehr Rohrstoff für stoffliche Anwendung bereitzustellen. Laubholz sollte verstärkt in Bauprodukten und Holzwerkstoffen genutzt werden. Holz kann zudem als chemischer Rohstoff in Bioraffinerien eingesetzt werden, um fossile Materialien zu substituieren. Gleichzeitig wird die Kreislaufwirtschaft als zentrales Handlungsfeld hervorgehoben, etwa durch modulare Bauweisen, Wiederverwendung von Bauteilen oder qualitätserhaltendes Recyclen.
Der Policy-Brief zeigt auf kompakte Weise, wie Holz zum Klimaschutz beitragen kann, benennt zentrale Handlungsfelder und verdeutlicht die Potentiale der stofflichen Nutzung.