Das Thünen Institut für Holzforschung hat gemeinsam mit dem Leibnitz-Institut für Arbeitsforschung das Projekt „Wood for Good“ abgeschlossen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich flüchtige organische Verbindungen (VOC's) verschiedener Holzarten auf Wahrnehmung, Gesundheit und Wohlbefinden auswirken.
Aus den Ergebnissen geht hervor, dass Holzgerüche das Befinden messbar beeinflussen. Während Vollholzprodukte im Durchschnitt positiver wahrgenommen werden als Holzwerkstoffe, spielen Kontext und Vorinformationen eine große Rolle. Messungen durch das Elektroenzephalogramm belegen, dass visuelle Eindrücke die Geruchsverarbeitung verstärken oder stören können.
Gesundheitsgefährdende Effekte durch typische Konzentrationen, insbesondere von Terpenen, konnten nicht nachgewiesen werden. Physiologische Daten deuten vielmehr auf milde Entspannungseffekte hin.