Holzschutz beim Bauen im Bestand

Seminar der Technischen Akademie Esslingen am 22. und 23. Oktober 2020 in Ostfildern

Der Holzschutz umfasst alle vorbeugenden und bekämpfenden Maßnahmen, um Holz und Holzwerkstoffe vor Qualitätsverlust, Eigenschaftsminderung und Zerstörung zu schützen. Gründe hierfür können fehlerhafte Konstruktionen, biotische Einflüsse (Pilze, Insekten und andere Schädlinge), chemische Einwirkungen, hohe Temperaturen oder Feuer sein.

Gerade beim Bauen im Bestand kommt dem vorbeugenden Holzschutz eine besondere Bedeutung zu, da es hierbei in der Regel um die Sanierung bereits vorhandener Schäden geht. Hier haben Planer und Ausführende eine Vielzahl von Rahmenbedingungen zu beachten.

Der bauliche Holzschutz an sich unterliegt bestimmten Grundregeln. Die besonders relevanten Normen DIN 68800-1:2011 und DIN 68800-2:2012 geben als technische Regelwerke intensive Hilfestellung zur Umsetzung.

Diese Regeln sind sowohl im Neubau wie auch im Bestand einzuhalten. Jedoch bieten die Normwerke diverse Möglichkeiten an, auf die Besonderheit des "Bauen im Bestands" einzugehen.