Holz als Baustoff im Detail: Zirkuläres Bauen und Wohlfühlfaktor

Innovationsworkshop des Healthy Building Network am 18. März 2020

Derzeit werden in Deutschland circa 15 Prozent aller Ein- und Zweifamilienhäuser in Holzbauweise errichtet - Tendenz steigend. Gebäude aus Holz sind in Süddeutschland und in der Alpenregion nicht nur im Wohnungsbau, sondern auch bei Gewerbeimmobilien, öffentlichen Bauten und Sonderbauten weit verbreitet. Seit einigen Jahren erlebt Holz als Baustoff eine Renaissance, doch der große Durchbruch in unserer Region bleibt weiterhin aus - und dies zu Unrecht, denn Holz gilt heute als höchst moderner, vielseitig einsetzbarer und vor allem umweltfreundlicher Werkstoff und stammt noch zu großen Teilen aus heimischer Produktion. Als Top-Speaker wird Dr. Ed Suttie, der Forschungsdirektor der BRE mit Sitz in Großbritannien über die Gesundheits- und Wohlfühlqualitäten von Holz referieren.

Die Kreislauffähigkeit im Sinne des Cradle to Cradle-Prinzips ist bei Holz höher als bei vielen anderen Materialien, ebenso überzeugend die bessere Klima-/ CO2-Bilanz. Durch den hohen Vorfertigungsgrad von Holzkonstruktionen ist eine deutliche Reduzierung der Bauzeit auch ein ökonomisch sinnvolles Argument. Warum fällt die Entscheidung zum Holzbau trotzdem schwer? Mangelnde Erfahrung, nicht umfängliche Fachkenntnisse und vielleicht auch zu wenige überzeugende Best-Practise-Beispiele? Dies will das HBN-Netzwerk ändern! In unserem zweiten Workshop zum Thema Holzbau möchten wir Ihnen vielfältige Informationen, Inspirationen und vor allem die Möglichkeit zum Austausch bieten. Unsere Referenten haben alle eins gemeinsam: sie möchten ihre Erfahrungen und ihr Wissen für Sie einbringen und zum Kenntnisgewinn in der Region im Bereich Holzbau beitragen.