Chancen der Urbanisierung II – Wohnen mit Holz

Workshop von proHolz NRW am 16. März 2020 in Detmold

Wohnraum nachhaltig und klimaneutral gestalten - welche Rolle der Cluster Forst und Holz dabei spielen kann, wird beim sechsten Regionalworkshop von proHolz.NRW diskutiert.

Die Folgen des Klimawandels sind deutlich spürbar und das Thema ist wie kaum ein anderes im Fokus der Gesellschaft. Konsequenter Klimaschutz verlangt ein Umdenken in allen Lebensbereichen. Das betrifft auch insbesondere die Art und Weise wie wir wohnen, welche Baumaterialien und Energieträger wir nutzen. Die Substitution energie- und rohstoffintensiver Baumaterialien im Innenausbau durch nachwachsende Rohstoffe sowie eine Umstellung von fossilen Rohstoffen bei der Energieversorgung tragen aktiv zum Klimaschutz bei.

Hieraus entstehen Chancen für den Cluster, der regionale Lösungen für eine zunehmend nachhaltigkeitsorientierte urbane Gesellschaft entwickeln kann. Insbesondere durch die in NRW ansässige Möbelindustrie, innovative Handwerksbetriebe und Start Ups sowie eine dynamische Energiewirtschaft sind die Voraussetzungen gut, um urbane Trends für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu bedienen.

Wie groß sind diese Potenziale der urbanen energetischen Holznutzung? Wie können emissionsintensive Baustoffen durch klimaneutrale Stoffe im Wohnbereich ersetzt werden? Welche Potenziale bestehen, um die Kohlenstoffsequestrierung in Holzprodukten zu steigern? Welche Rolle kommt der Möbelindustrie zu, um einen aktiven Beitrag zu den zuvor genannten Zielen zu leisten?

Über diese Fragen und weitere wird am 16. März in Detmold mit Akteuren der gesamten Wertschöpfungskette Holz - vom Forst bis zur Möbelindustrie - diskutiert und werden konkrete Handlungsfelder und Maßnahmen für proHolz.NRW herausgearbeitet.