Kapitel 5: Baudokumentation

Gegenüber dem konventionellen Massivbau bietet der Baustoff Holz eine ganze Reihe von Vorteilen. Das geringe Gewicht, die Möglichkeiten weitgehender Vorfertigung und in deren Folge die optimal kurzen Bauzeiten bieten neben den ökologischen nicht zuletzt auch handfeste ökonomische Argumente wenn es um innerstädtische Aufstockungen geht. Eine ganze Reihe von gebauten Beispielen zeigt, dass Holzbauweisen angesichts des wachsenden Bedarfs an Wohnraum durchaus in der Lage sind, für diese Art der städtischen Verdichtung langfristig Marktanteile zu sichern.

Demgegenüber sind in den urbanen Zentren mehrgeschossige Holzbauten noch die Ausnahme. Die bis dato wenigen oder gerade im Bau befindlichen Neubauten zeigen jedoch das wachsende Interesse am Holzbau dieser Größenordnung. Architekten und Planer im Austausch mit leistungsfähigen Holzbaubetrieben sind gefordert, die auf den konventionellen Massivbau ausgerichteten baulichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu erfüllen. Die Anpassung an diese allgemein anerkannten Standards setzen Innovationen frei - von der Weiterentwicklung von Holzbausystemen bis hin zur Entdeckung neuer Gestaltqualitäten.

Ein dritter Bereich mit guten Aussichten für den Holzbau liegt im Bereich der Fassadensanierungen. Ein großer Teil der Nachkriegsbauten genügt längst nicht mehr den aktuellen Standards und muss energetisch ertüchtigt bzw. erneuert werden. Auch hier liegen die Vorteile einer Leichtbauweise auf der Hand: vorgefertigte Fassaden aus Holz sind aufgrund der industriellen Vorfertigung in der Lage höchsten energetischen Standards zu genügen.

Diese Dokumentation zeigt eine Auswahl beispielhafter Bauten, die belegen, dass der Baustoff Holz sehr gut geeignet ist, sich auch in wachsenden Großstädten zu behaupten.

Sanierungen: Beispiele für Sanierungskonzepte

Schulbau, Schwanenstadt

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